Die schönsten Orte & Dörfer auf Fehmarn

Einleitung

Viele Besucher kennen auf Fehmarn vor allem den Südstrand oder fahren gezielt nach Burg. Dabei besteht die Insel aus vielen kleinen Orten, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Manche liegen direkt am Wasser, andere mitten zwischen Feldern. Einige sind lebendig, andere ruhig und fast ein bisschen abgeschieden.

Wenn du weißt, welcher Ort zu dir passt, wird dein Aufenthalt deutlich entspannter. Hier findest du eine Übersicht über die schönsten Orte und Dörfer auf Fehmarn, mit ehrlichen Einschätzungen, wofür sie sich eignen und was du vor Ort beachten solltest.


Burg auf Fehmarn. Zentrum der Insel und guter Ausgangspunkt

Warum Burg für viele der erste Anlaufpunkt ist

Burg ist der größte Ort auf Fehmarn und das funktionale Zentrum der Insel. Hier findest du Supermärkte, Ärzte, Cafés, kleine Läden und den Wochenmarkt. Viele Unterkünfte liegen fußläufig zur Innenstadt, was gerade ohne Auto praktisch ist.

Rund um den Marktplatz und die Breite Straße spielt sich ein großer Teil des Alltags ab. Vormittags erledigen Einheimische ihre Besorgungen, nachmittags sitzen Leute im Café oder gehen eine Runde durch den Ort.

Was du in Burg gut machen kannst

Burg eignet sich gut für kurze Wege. Du kannst einkaufen, essen gehen und von hier aus fast alle Orte der Insel in 15 bis 25 Minuten erreichen. Auch bei schlechtem Wetter bist du hier richtig, da Museen, Cafés und das Meereszentrum nah beieinander liegen.

Praktische Tipps:
Parken ist rund um den Ortskern möglich, teils kostenpflichtig. In der Nebensaison sind viele Parkplätze kostenlos. Der Wochenmarkt findet jeden Mittwoch von 7:00 bis 14:00 Uhr auf dem Marktplatz in Burg statt.


Burgstaaken. Hafen, Wasser und kurze Wege

Der Ortsteil mit maritimem Alltag

Burgstaaken liegt nur wenige Minuten von Burg entfernt und ist der Hafen des Ortes. Hier ist es etwas ruhiger, aber nie ausgestorben. Fischerboote, kleine Werften und Spaziergänger prägen das Bild.

Viele kommen nur kurz her, bleiben dann aber länger als geplant. Ein Spaziergang am Hafen, ein Kaffee mit Blick auf die Boote, das reicht oft schon.

Für wen sich Burgstaaken lohnt

Wenn du nah am Wasser sein willst, aber keine klassische Strandpromenade brauchst, ist Burgstaaken eine gute Wahl. Auch für einen kurzen Abstecher am Nachmittag oder Abend eignet sich der Ort gut.

Lokale Beobachtung:
Viele Fehmaraner fahren bei Wind oder Sturm bewusst nach Burgstaaken. Der Hafen liegt geschützt, und man kann das Wetter gut beobachten, ohne mitten drin zu stehen.

Mehr zu Fehmarns Hafen & Küstenorte kannst du hier lesen: Fehmarns Häfen & Küstenorte


Orth. Kleiner Hafen mit viel Ruhe

Ein Ort, der bewusst langsam ist

Orth liegt im Westen der Insel und ist einer der kleinsten Hafenorte Fehmarns. Hier geht es ruhig zu. Segelboote, ein paar Cafés, kleine Wege. Mehr braucht es oft nicht.

Im Sommer ist Orth tagsüber gut besucht, abends wird es schnell still. Außerhalb der Saison triffst du hier vor allem Spaziergänger und Einheimische.

Was Orth besonders macht

Der Blick über den Burger Binnensee, die flachen Ufer und die weiten Felder sorgen für eine offene, entspannte Atmosphäre. Viele kommen zum kurzen Rundgang oder bleiben auf einen Kaffee am Hafen.

Hinweis:
Parken ist direkt am Ortseingang möglich, meist kostenpflichtig tagsüber. In der Nebensaison ist es entspannter und oft kostenlos.


Lemkenhafen. Segelboote, Weite und Sonnenuntergänge

Maritim, aber bodenständig

Lemkenhafen liegt im Südwesten der Insel und ist vor allem bei Seglern beliebt. Der Ort ist klein, übersichtlich und ruhig. Es gibt einen Hafen, ein paar Lokale und viel freie Sicht übers Wasser.

Gerade abends ist Lemkenhafen beliebt. Das Licht steht flach, der Hafen wird ruhig, und viele setzen sich einfach ans Wasser.

Wann sich ein Besuch lohnt

Im Sommer ist Lemkenhafen lebendig, aber nicht überlaufen. Im Herbst und Winter ist es sehr ruhig. Dann kommen viele nur für einen Spaziergang oder einen kurzen Stopp am Wasser.

Praktischer Tipp:
Der Hafenparkplatz liegt direkt am Wasser. In der Hauptsaison kostet das Tagesticket ein paar Euro, außerhalb oft kostenlos.


Petersdorf und Dörfer im Westen. Ländlich und entspannt

Petersdorf als ruhiger Mittelpunkt

Petersdorf ist der größte Ort im Westen der Insel. Hier findest du Bäcker, kleine Läden und das Infozentrum Wallnau in der Nähe. Der Ort ist weniger touristisch geprägt als Burg.

Viele schätzen Petersdorf als Ausgangspunkt für Spaziergänge Richtung Wallnau oder zur Steilküste bei Westermarkelsdorf.

Westermarkelsdorf. Weite und Wind

Westermarkelsdorf liegt direkt an der Westküste. Der Strand ist naturbelassen, weitläufig und oft windig. Genau das mögen viele.

Lokale Beobachtung:
An windigen Tagen stehen hier oft Leute einfach am Deich und schauen aufs Meer. Surfer, Spaziergänger, Einheimische nach Feierabend.

Parkplätze sind direkt am Strand vorhanden und meist kostenlos. Mehr zu Fehmarns Parkplätzen findest du hier: Parken auf Fehmarn: kostenlose Parkplätze & Insider-Tipps


Puttgarden und Grüner Brink. Natur und Vogelwelt

Mehr als nur Fährhafen

Puttgarden wird oft nur mit dem Fährterminal verbunden. Dabei liegt hier mit dem Grünen Brink eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Insel.

Der Rundweg ist flach, gut begehbar und ideal für Spaziergänge zu jeder Jahreszeit. Besonders im Herbst und Winter ist hier viel Vogelzug zu beobachten.

Für wen sich die Gegend eignet

Wenn du Ruhe suchst, gern draußen bist und Natur beobachten möchtest, bist du hier richtig. Gastronomie gibt es wenig, dafür viel Platz und freie Sicht.

Hinweis:
Der Parkplatz am Grünen Brink ist kostenlos. Toiletten findest du am Infohäuschen.


Südstrand und Meeschendorf. Strandnah, aber unterschiedlich

Südstrand. Lebendig und gut erreichbar

Der Südstrand ist der bekannteste Strand Fehmarns. Promenade, Strandkörbe, Cafés und das FehMare liegen hier dicht beieinander. Im Sommer ist viel los, im Winter erstaunlich ruhig.

Meeschendorf. Ruhiger Nachbar

Nur wenige Minuten entfernt liegt Meeschendorf. Der Strand ist kleiner, weniger besucht und naturbelassener. Viele Einheimische kommen lieber hierher, besonders abends.

Praktischer Tipp:
In Meeschendorf parkst du oft günstiger oder kostenlos. Nach 18 Uhr ist an vielen Strandparkplätzen kein Ticket mehr nötig.


Insider-Tipp. Nicht nur ein Ort, sondern eine Mischung

Viele unterschätzen, wie klein die Wege auf Fehmarn sind. Du musst dich nicht für einen Ort entscheiden. Übernachte zum Beispiel in Burg oder Petersdorf und fahr tagsüber gezielt in die kleineren Dörfer.

Viele Fehmaraner machen es genauso. Kurz nach der Arbeit ans Wasser, am Wochenende eine Runde durchs Dorf oder zum Hafen. Diese Mischung macht die Insel aus.


Fazit

Die schönsten Orte auf Fehmarn sind nicht laut oder spektakulär. Sie sind ruhig, offen und funktional. Jeder Ort hat seinen eigenen Rhythmus, abhängig von Jahreszeit, Wetter und Tageszeit.

Wenn du weißt, was du suchst, Strand, Hafen, Natur oder kurze Wege, findest du auf Fehmarn fast immer den passenden Ort. Und oft lohnt es sich, einfach noch einen Ort weiterzufahren oder einen kleinen Abstecher zu machen. Genau dort zeigt die Insel ihren Charakter.

Falls du mehr über Fehmarn wissen möchtest, lies dir gerne meinen Artikel durch: 10 Dinge, die du über Fehmarn noch nicht wusstest

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